Lebenslauf

Was ist eigentlich ein Lebenslauf?

Neben Bewerbungsanschreiben, Deckblatt mit Bewerbungsfoto und persönlichen Angaben und Zeugnissen liegt der Bewerbungsmappe auch ein Lebenslauf des Bewerbers bei. Dieser soll das zukünftige Wunschunternehmen über den Bewerber informieren und beschreibt sowohl den persönlichen als auch den beruflichen Werdegang des Kandidaten. Um dem Personaler einen schnellen Überblick zu ermöglichen, muss der Lebenslauf klar und strukturiert aufgebaut sein.

Dies bedeutet, dass der Lebeslauf nicht nur übersichtlich gestaltet sein muss, sondern alle Angaben sollten auch chronologisch geordnet oder passend zu den Bewerbungsanforderungen gestaltet sein. Der Lebenslauf sollte den Werdegang des Bewerbers möglichst lückenlos beschreiben. Es empfiehlt sich nicht, Angaben zu verfälschen oder zu verheimlichen, ein wenig “Aufpeppen” ist jedoch erlaubt. Bestehen im Lebenslauf Lücken (warum auch immer), sollten diese gut erläutert sein. Sinnvoll ist es, arbeitslose Zeiträume positiv zu umschreiben. Geeignet sind hierfür Begriffe wie Neuorientierung, Weiterbildung, da diese Begriffe eigenständige Motivation vermitteln.

Gliederung und Inhalt des Lebenslaufs

Wie die gesamte Bewerbung wird auch der Lebenslauf mit dem Computer gestaltet. Der Umfang ist variabel, erstreckt sich aber meist über ein bis drei Seiten. Um eine gute Lesbarkeit zu gewährleisten wird eine klassische und nicht zu kleine Schrift gewählt.

Zu Beginn nennt der Lebenslauf alle wichtigen persönlichen Daten des Bewerbers (Name, Anschrift, Geburtstag sowie Geburtsort, Staatsangehörigkeit und Familienstand), wenn diese nicht bereits auf einem separaten Deckblatt aufgeführt sind. Ergänzt wird dieser Abschnitt durch das Bewerbungsfoto. Den allgemeinen Informationen zum Bewerber folgt dann die schulische Ausbildung. Weiter beschreibt der Lebenslauf den Werdegang der Ausbildung, des Studiums und erfolgte Praktika. Im beruflichen Werdegang beschreibt der Bewerber die Unternehmen für die er tätig war und geht auf für die Bewerbung besonders relevante Tätigkeiten ein. Außerdem sollten Weiterbildungen, Seminare und Zusatzqualifikationen aufgeführt werden (Zeugnisse und Nachweise werden als Anlage beigelegt). Ergänzende Angaben im Lebenslauf können außerdem sein: Auslandsaufenthalte, Sprachkenntnisse, für die Tätigkeit relevante Hobbys und vieles mehr.

Abschließend wird der Lebenslauf mit Datum, Ort und der eigenen Unterschrift versehen.